Aussteller

Luiza Böhme

Luiza, geborene Chartschenko, wurde 1975 in Wladikawkas, der Hauptstadt von Nordossetien-Alanien, geboren.

Sie studierte Musik und Kinder-Psychologie in Wladikawkas und Moskau. Sie ist Mutter von 2 erwachsenen Söhnen. Schon in jungen Jahren sang sie in einer Band, spielte Theater und malte sehr gern.

2020 lernte sie Olaf kennen und nach 4 Jahren unter den erschwerten Bedingungen durch Corona und des Krieges in der Ukraine heirateten sie, leben und arbeiten seitdem in Pirna und Dresden.

Ihre in Russland entstandenen Arbeiten musste sie leider alle dort verkaufen, weil die Behörden die Mitnahme erst nach einer teuren Prüfung hinsichtlich nationalem Kulturgut gestatten.

In Deutschland hat sie die Eindrücke in ihrer neuen Heimat zu Papier und Leinwand gebracht. Deren lokale Motive fanden schon viele heimatverbundene Liebhaber, die ihren farbenfrohen und eigenen Stil schätzen.

Ihre erste Ausstellung hatte sie im Sommer 2024 zusammen mit ihrem Mann unter dem Motto „Die Liebe und die Kunst“ im Dohnaer Rathaus.

Luiza ist Mitglied im Kunstverein „Sächsische Schweiz“.

Olaf Böhme

Olaf wurde 1967 in Pirna geboren. In seiner Jugend war das Zeichnen neben dem Leistungssport seine größte Leidenschaft. Ein Kunst- oder Kunsterzieherstudium blieb ihm in der bleiernen Zeit der 80iger in der DDR verwehrt.

Zu seinem 30. Geburtstag bekam er eine Staffelei und Ölfarben geschenkt und seitdem entwickelte sich die Malerei zu seinem Hobby und zur Ausdrucksform seiner Gedanken und Gefühle. Scherzhaft bezeichnet er das auch als „kostenlose Selbsttherapie“.

Ermutigt durch Luiza trat er 2023 in den Kunstverein „Sächsische Schweiz“ e.V. und erste Ausstellungen folgten.

Das Besondere ist die Vielfalt der Motive und Stile in seinen Bildern. Skurille Bildideen haben genauso wie ruhige Landschaften, Portraits oder Abstraktes ihren Platz. Meistens gehört eine ganz eigene Geschichte dazu.

Neu ist die Hinterglasmalerei, welche im Vergleich zur klassischen Malerei auf Leinwand eine völlig andere Herangehensweise und Technik hat.

Anja Hille

Anja Hille wurde 1990 in Freiberg geboren und ist dort aufgewachsen. Seit sie denken kann hat sie gezeichnet und gemalt.

Im Alter von 14 Jahren haben ihr die Eltern einen Zeichenkurs bei Wesselin Gospodinov geschenkt.

Anja hatte in ihrer späteren Schulzeit großes Interesse an Illustration und der Vorstellung, über ein Bild noch mehr auszudrücken als mit Worten. Ihre Kunstlehrein Daniela Oidow hat Anjas Leidenschaft über den regulären Unterricht hinaus gefördert.

2009 ging sie für ein Architekturstudium nach Weimar und 2013 nach Dresden. Sie wollte lernen wie ihre Umwelt aufgebaut ist und beschäftigte sich sowohl mit bautechnischen Themen aber auch parallel mit der dafür geeigneten graphischen Darstellung und dem konzeptionellen Entwerfen.

Ein schöner fordernder Beruf, der aber auch viel Zeit abverlangt. Selten hat sie die Muse, sich der Malerei zu widmen. Diese Zeit nimmt sie sich jetzt wieder und genießt es, präsent an einem Ort zu sein.

Pleinair und mit expressivem Pinselstrich entstehen so kleine Kunstwerke, die sich überraschenderweise nicht durch erwartbare klare technische Strukturen der Architektin in ihr, sondern durch Farbwahl und Lebendigkeit zu Abbildern von Orten formen, denen man die Vertrautheit der Künstlerin mit dem Sujet abnimmt.

Flüchtige Momente, festgehalten und für den Betrachter doch so vertraut. Man spürt die Verbundenheit und Liebe zu dem, was man gemeinhin Heimat nennt und die Dankbarkeit, die Anja empfindet, wenn sie sich an diesen Orten niederläßt und den Moment auf die Leinwand bannt.

Ingolf Lindner

Ingolf wurde 1978 in Dresden geboren und ist dort aufgewachsen.

Mit 18 Jahren entstanden erste autodidaktische Studien in Öl. Nach ersten Ausstellungen ab 2003 ist er seit 2006 freischaffender Künstler.

Der Vater von zwei Kindern lebt in Fischbach nördlich von Pirna, wo er sich mit seinem selbsterrichteten Atelier seit 2015 einen Ort geschaffen hat, an dem sich vortrefflich leben und arbeiten läßt.

Ingolf´s Hauptsujet ist die ihn täglich umgebende , Kraft und Energie spendende, heimatliche Umgebung. Das Elbsandsteingebirge inspiriert ihn immer wieder auf Neue. Seine Liebe zur heimatlichen Natur und Landschaft wurde seit Kindesbeinen durch Eltern und Familie gepägt und so finden sich in seinen Werken oft die Unberührtheit der Natur, die Wildheit der Felsenlandschaft und die Ruhe, welche von dem durchs Elbtal mäandernden Fluss, den tiefen romantischen Tälern und atemberaubenden Aussichten ausgehen.

Auf Wanderungen, Streifzügen und Spaziergängen sammelt er denn auch bewusst motivische Vorlagen, um sie später im Atelier in seine Werke einfließen zu lassen. Skizzen, Zeichnungen oder Fotos können dabei sowohl aus formalen wie affektiven Interesse heraus helfen, die Bildidee zu entwickeln. Ob es der Sonnenstand am Firnament oder herannahende Gewitterwolken sind, Erlebtes spiegelt sich in den Bildern.

Ob Landschaftsbilder, Sandsteinformationen, Stadtansichten, Portraits oder Stilleben – der Fächer der Motive ist bei Ingolf breit aufgeschlagen.

Traditionelle gegenständliche Malerei wird von ihm mit modernen Farbkontrasten kombiniert, sodass daraus Werke entstehen, welche den Geist und Charakter des Gezeigten auf sehr individuelle Art und Wiese spiegeln. Sie haben durch seine Handschrift immer einen hohen Wiedererkennungswert.